Sprung ins Eingemachte
Performance rund um's Mutter-/Tochtersein
Kein R.A.M. Projekt - aber eine Kooperation mit zwei lieben Künstler-Kolleginnen. Mum’s Hop In-Shop war für sechs Wochen ein Ort spielerischer Auseinandersetzung mit Müttern und Töchtern: überall fanden sich Spuren von individuellen Sprüngen ins Eingemachte. Die Künstlerinnen von bueschges Performance collaborations rückten dem komplexen Beziehungsgeflecht ihrerseits auf den Leib. Zu sehen waren Bilder und Perspektiven einer (folgen)reichen Beziehung.
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"Auf der Suche nach der idealen Mutter begegnen wir einer Gefühlsgedanken lesenden Frau, die sich frei von Rückenschmerzen durch den Raum bewegt. Aus dem Beichtstuhl erklingt Lobgesang und eine regelmäßig anrufende Tochter fragt: Wieso hast du mir nicht gesagt, wo ich Binden kaufen kann?"
- Kerstin Bueschges: Konzept und Spiel
- Andrea Fester: Konzept und Spiel
- Manuela Hörr: Konzept und Spiel
Dieses Stück wird nicht mehr gespielt.
- Premiere: 06. April 2017
- MWK Niedersachsen/LAGS
»Aus dem gesammelten Material haben sie nun eine großartige Performance gemacht. Dabei ist es gar nichts Großes, das den Abend so eindrücklich macht. Sondern eben dieser Zusammenschnitt vieler kleiner Details, den die Künstlerinnen an drei Stationen im Laden präsentieren (…) am liebsten wäre man überall gleichzeitig. Als Konzept zeugt das vor allem von der Fülle des Materials, das den Künstlerinnen zur Verfügung stand, und das sie geradezu verschwenderisch in hundert kleine Performances verwandelt haben.«
Hildesheimer Allgemeine Zeitung 2017